Haus der 1.000 Leichen (USA 2003)

Erlebe deinen schlimmsten Alptraum! Inspiriert durch Genreklassiker wie „Das Kettensägenmassaker“ und „Braindead“ entführt uns Heavy-Metal-Barde Rob Zombie in seinem Regiedebüt auf einen Horrortrip durch ein blutiges Kuriositätenkabinett.

Wer im wahren Leben selbst aussieht wie ein verfilzter Untoter, Begründer der legendären Schockrockband „White Zombie“ ist und sich dementsprechend Rob Zombie nennt, für dessen Spielfilmdebüt kann es eigentlich nur ein Thema geben: Splatter! Und tatsächlich nimmt uns der bizarre Songwriter, Cartoonist und Musikvideofilmer auf einen Performanceritt durch seine abartigsten Visionen mit.

Vier junge Amerikaner verirren sich nach einer Reifenpanne mitten im amerikanischen Nirgendwo. Auf ihrer verzweifelten Suche nach Hilfe, landen sie in einem mysteriösen Haus, in dem sich eine Familie grobschlächtiger und skurril aussehender Psychopathen niedergelassen hat. Schon bald spüren die vier Freunde am eigenen Leib, zu welchen brutalen Grausamkeiten und unmenschlichen Experimenten die Familie fähig ist.

Der auf Leinwand gebannte Alptraum beginnt wirr und konfus. Es braucht schon eine ganze Weile, bis sich so etwas wie eine zusammenhängende Geschichte herauskristallisiert. Zombie konzentriert sich von Beginn an nahezu ausschließlich auf radikale Splatter- und Schockelemente. Und darin versteht er sich durchaus prächtig. Das Szenario ist düster. Die vielen stakkatohaften Zwischenbilder, teils im grobkörnigen Schwarzweiß, teils als Farbnegativ gefilmt, wirken stark verstörend. Die unzähligen Masken und abgetrennten Gliedmaßen erscheinen erschreckend realistisch.

 
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