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Interview mit Dito Tsintsadze (2001)
Mannheim (oz) Nach seinem erfolgreichen Erstlingswerk "Am Rande", das 1993 beim Filmfestival von Locarno mit dem "Silbernen Leoparden" ausgezeichnet wurde, meldet sich der 1957 in Tiflis geborene Regisseur Dito Tsintsadze mit der deutschen Produktion "Lost Killers" auf der Leinwand zurück. In der tragikomischen Parabel über Heimatlosigkeit, Sehnsüchte und Liebe, führte der Georgier Regie, schrieb das Skript, komponierte und sang einige der Songs und spielte in einer Nebenrolle die todkranke Duscina. "Lost Killers" erhielt bereits mehrere Auszeichnungen, etwa bei den Filmfestivals von Tessaloniki und Cottbus und wurde in Cannes 2000 in der Nebenkategorie "Un certain regard" gezeigt. Im Interview spricht Tsintsadze über seine Beziehung zu Deutschland, sein großes Vorbild Otar Iosseliani und georgische Traditionen.
"Lost Killers" wurde als deutsche Produktion in Mannheim gedreht. Welche Beziehung hatten Sie zuvor zu Deutschland? Dito Tsintsadze: Seit meinem Erfolg von Locarno habe ich hier eine Menge Fans. Als es für mich in Georgien unmöglich wurde, weiterhin Filme zu drehen, beschloss ich, zu meinen Freunden nach Deutschland zu gehen. Die Leute waren hier immer sehr hilfreich und freundlich zu mir und sind für mich mittlerweile wie eine neue Familie. Wie kam es schließlich zur Zusammenarbeit mit dem Produzenten Peter Rommel? |
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